Die Fasenacht in Rötz hat eine lange Tradition. Schon im 19. Jahrhundert veranstalteten die Rötzer am Faschingsdienstag einen kleinen Umzug durch die Straßen der Stadt. Neben den Fußgruppen gehörten auch einige typische Wagen dazu. Das Faschingstreiben fand aber nicht jedes Jahr statt.Im Jahre 1936 hätte die Rötzer Fasenacht fast zu einer "Volkserhebung" geführt, als der Umzug verboten wurde. Die Organisatoren hielten sich nicht an die Anordnungen. Die geballte Staatsmacht in Form von Gendamerie und SA wurde in der Stadt zusammengezogen und verhinderte größere Ausschreitungen. Die Fasenacht musste ausfallen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte die Fasenacht wieder auf und die Rötzer veranstalteten alljährlich ihr "Spektakel". Unter anderem gehörte die Francaise dazu, die auf dem Marktplatz in originellen Kostümen getanzt wurde oder die Eigenart, Straßen und Plätze umzubenennen, um auf die Eigenheiten der Anwohner hinzuweisen. An den Ortseingängen prangten die Hoheitsschilder der "Republik Rötz".
In ihrer Form ist die Rötzer Fasenacht seit je her originell und im weiten Umkreis einmalig. Um die Organisation und Vorbereitung kümmert sich heute ein Faschingspräsident mit seinem Faschingskomitee. An der Fasenacht und am Faschingszug kann sich jeder beteiligen. Ein strenges Reglement gibt es nicht.
Seit einigen Jahren findet der Faschingszug alle zwei Jahre statt.
Am 4. März 2014 um 14.00 Uhr ist es wieder soweit! Auf geht´s zur Rötzer Fasenacht! Rötz - Gaudee!!!






